Kinder machen das Leben ja bekanntlich erst lebenswert. Oder sollte es heissen, dass, wenn man Kinder hat, man besser seine Rettungsringe doppelt ueberpruefen sollte, weil die Kleinen in ihrem judendlichen Entdeckungsdrang einen wissenschaftlichen Versuch damit angestellt haben haetten koennen.
Nun, wir erinnern uns alle an unser neues - wenn man eine 22 Jahre alte Kiste so bezeichnen kann - Auto.
(Ist er nicht super in Schuss?)
Da wir gerade voellig begeistert sind von der Bequemlichkeit eines grossen Autos und da man den Wagen ja auch ausgiebigst ausprobieren muss, nahmen wir den "Bus" mit zum einkaufen. Das heist, wiir wollten dieses tun. Als noch bevor wir das erste Stopschild erreichten Rauch aus dem Aschenbecher drang.
Wie immer in solchen brenzligen Situationen, hat man zuerst einen voellig surrealen Gedanken. Meiner ging in die Richtung, wer von uns (Nichtrauchern) denn nuneine Zigarettenkippe im Aschenbecher gelassen hat. Als dann jedoch nur Sekunden spaeter der Rauch aus dem gesamtem Armaturenbrett drang, machte sich kurz Panik breit. Verstaerkt durch einen nicht gerade gesundheitsfoerderlichen Geruch.
L jedoch behielt seine Nerven und zog schnell den offensichtlich funktionierenden Zigarettenanzuender aus der Buchse. Als ich die Flamme sah, die uns dadurch entgegenkam wurde mir doch etwas mulmig. Gluecklicherweise war das Groebste schnell durch ersticken geloescht und zum Vorschein kan ein unfoermiges Plastik-Metall-Gebilde, das noch vage an den Casettenspulknopf des Radios erinnerte, welches knopflos und unschuldig daneben angebracht ist, und froehlich ein Liedchen traellerte.
Nicht so unschuldig dreinschauend sass hinten im Kindersitz der Uebeltaeter, der wohl am Wochenende auf dem Campingtrip mit verschiedenen Formen experimentiert hatte und dabei herausfand, dass eben dieser Radioknopf gemeinsam mit dem Zigarettenanzuender in das runde Loch passt.
Warum das Ganze erst Tage danach Kontakt machte, bleibt ein Raetsel.















